Haarersatz
Möglichkeiten gegen Haarausfall
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Haarersatz
Feb 7th, 2008 by admin |

Es gibt verschiedene Möglichkeiten von Haarersatz, hierzu gehören u.a. Perücken, Haarteile und Befestigungsverfahren von Haaren. Perücken werden u.a. verwendet, wenn ein großer Teil von Haaren ausgefallen sind, die Haare sehr dünn sind, eine Vielzahl von kahlen Stellen am Kopf auftreten
oder Haarlosigkeit vorliegt. Beroffene Personen mit Haarschäden suchen dann oftmals einen Perückenmacher auf und können zwischen einer Vielzahl von Modellen mit echtem Naturhaar wählen oder sich eine Perücke anfertigen lassen. Haarteile finden Anwendung, wenn am Kopf bestimmte Stellen lokal geschädigt sind, u.a. kahle Stellen oder Stellen mit dünnen Haarwuchs. Die Haarteile können dann mit Clips u.a. an das vorhandene Haar befestigt werden. Haarteile und Haare können in das Naturhaar auch eingeflochten werden und mit Metallhülsen und Plastehülsen befestigt werden. Moderne Technologien der Haarbefestigung ermöglichen heute, Haar aufzufüllen, defektes Haar auszuwechseln und Haar auch zu verlängern. Zu diesen Haarbefestigungsmethoden gehören u.a. die Bonding Methode, die Bellargo Methode, die Air Pressure Methode und die Ultraschallmethode. Bei der Bonding Methode werden an den echten Haaren mit Hilfe eines Wärme Connectors Haarsträhnen mit einem Klebeplättchen angeklebt. Für die Bonding Methode wird u.a. echtes europäisches und indisches Haar verwendet, die Klebestellen sind durch Bondinglöser wieder auflösbar. Nach ca. drei Monaten muß das Bonding erneuert werden. Bei der Bellargo Methode werden die einzelnen Haarsträhnen mit einer kleinen Hülle mit Hilfe von Wärmeeinwirkung an das Eigenhaar befestigt. Für die Bellargo Methode wird u.a. europäisches Echthaar verwendet, die Strähnen lassen sich durch Wärmeeinwirkung vom Echthaar einfach lösen und müssen nach ca. 12 Wochen neu gelegt werden. Bei der Air Pressure Methode ist es möglich, 10 Strähnen gleichzeitig mit Luftdruck an das Haar zu befestigen. Die 10 Haarsträhnen befinden sich auf einer Folie, jede Haarsträhne ist an der Spitze mit einem Plättchen versehen. Die Strähnen werden an dem Eigenhaar befestigt und anschließend wird die Folie entfernt. Diese Methode bietet den Vorteil der Zeitersparnis, die Verbindungsstellen von Eigenhaar und Ansatzhaar sind sehr flach und kaum zu sehen.
Bei der Ultraschallmethode werden einzelne Haarsträhnen mit einem Keratinplättchen mit Hilfe von Ultraschall an das Eigenhaar angeschweißt. Die Schweißstellen sind kaum sichtbar und sehr flach. Es kann beim Ultraschweißen nicht zu Verbrennungen kommen, da keine Wärmeentwicklung zu verzeichnen ist. Die Verbindungsstellen können durch Bondinglöser aufgelöst werden. Da das Haar nachwächst, müssen die Bondingstellen nach einigen Monaten neu gelegt werden. Für die Ultraschallmethode verwendet man gerne europäisches und indisches Echthaar.

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